Ein Google-Formular in WordPress einbetten

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Ein Google-Formular in WordPress einbetten

Einleitung: Google Forms in WordPress einbetten

Google Forms ist ein leistungsstarkes und kostenloses Tool zur Erstellung von Umfragen, Quizzen, Anmeldeformularen und vielem mehr. WordPress, das weltweit führende Content-Management-System (CMS), bietet die Flexibilität, diese Formulare nahtlos in Ihre Website zu integrieren. Die Einbettung eines Google-Formulars in Ihre WordPress-Seite ist eine einfache Möglichkeit, Daten zu sammeln, Feedback zu erhalten und mit Ihrem Publikum in Kontakt zu treten, ohne dass Sie komplexe Codierung benötigen.

Dieser Artikel führt Sie durch die verschiedenen Methoden zum Einbetten von Google Forms in Ihre WordPress-Website, erklärt die Vorteile jeder Methode und gibt Ihnen Tipps zur Optimierung Ihrer Formulare für ein optimales Benutzererlebnis.

Warum Google Forms in WordPress einbetten?

Es gibt zahlreiche Gründe, warum die Integration von Google Forms in Ihre WordPress-Website eine ausgezeichnete Idee ist:

  • Einfache Datenerfassung: Sammeln Sie mühelos Informationen von Ihren Website-Besuchern für verschiedene Zwecke, wie z. B. Kontaktformulare, Anmeldungen für Veranstaltungen, Feedback-Formulare oder Quizze.
  • Verbesserte Benutzerfreundlichkeit: Bieten Sie Ihren Besuchern eine komfortable Möglichkeit, mit Ihnen in Kontakt zu treten, ohne Ihre Website verlassen zu müssen.
  • Zentrale Datenverwaltung: Alle Antworten werden automatisch in Google Sheets gespeichert, was die Auswertung und Organisation der Daten erleichtert.
  • Kostenlos und benutzerfreundlich: Google Forms ist ein kostenloses Tool, das sich leicht bedienen lässt, auch für Benutzer ohne Programmierkenntnisse.
  • Professionelles Erscheinungsbild: Ein eingebettetes Formular fügt sich nahtlos in das Design Ihrer Website ein und sorgt für ein professionelles Erscheinungsbild.

Methoden zum Einbetten von Google Forms in WordPress

Es gibt verschiedene Methoden, um Google Forms in Ihre WordPress-Website zu integrieren. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile, abhängig von Ihren technischen Fähigkeiten und den spezifischen Anforderungen Ihrer Website.

Methode 1: Einbetten mit dem iFrame-Code

Dies ist die einfachste und gebräuchlichste Methode, um ein Google-Formular in WordPress einzubetten. Sie benötigen lediglich den Einbettungscode (iFrame) von Google Forms und fügen ihn in Ihre WordPress-Seite oder Ihren Beitrag ein.

  1. Google Formular erstellen: Erstellen Sie Ihr Formular in Google Forms.
  2. Einbettungscode abrufen: Klicken Sie auf “Senden” und wählen Sie das iFrame-Symbol (<>). Passen Sie optional die Breite und Höhe des iFrames an.
  3. Code kopieren: Kopieren Sie den gesamten iFrame-Code.
  4. WordPress Beitrag/Seite bearbeiten: Öffnen Sie den WordPress-Editor für die Seite oder den Beitrag, in den Sie das Formular einbetten möchten.
  5. Text-Modus verwenden: Stellen Sie sicher, dass Sie sich im “Text”- oder “Code”-Modus des Editors befinden (nicht im visuellen Modus).
  6. Code einfügen: Fügen Sie den iFrame-Code an der gewünschten Stelle in den Inhalt ein.
  7. Vorschau und Veröffentlichen: Speichern Sie den Entwurf und zeigen Sie eine Vorschau an, um sicherzustellen, dass das Formular korrekt angezeigt wird. Veröffentlichen Sie dann die Seite oder den Beitrag.

Vorteile:

  • Einfach und schnell zu implementieren.
  • Keine zusätzlichen Plugins erforderlich.

Nachteile:

  • Die Anpassungsmöglichkeiten sind begrenzt.
  • Der iFrame kann möglicherweise nicht vollständig responsiv sein, was zu Darstellungsproblemen auf mobilen Geräten führen kann.

Methode 2: Einbetten mit dem Google Forms Plugin

Es gibt verschiedene WordPress-Plugins, die speziell dafür entwickelt wurden, die Einbettung von Google Forms zu vereinfachen und zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Diese Plugins bieten oft erweiterte Anpassungsoptionen und eine bessere Integration in Ihr WordPress-Theme.

  1. Plugin installieren und aktivieren: Suchen Sie im WordPress-Plugin-Verzeichnis nach einem geeigneten Google Forms Plugin (z. B. “Formidable Forms”, “WPForms” oder “Contact Form 7” mit einem Google Sheets Add-on) und installieren und aktivieren Sie es.
  2. Plugin konfigurieren: Befolgen Sie die Anweisungen des Plugins, um es mit Ihrem Google-Konto zu verbinden und Ihr Google-Formular zu importieren oder zu erstellen.
  3. Formular einfügen: Die meisten Plugins bieten einen Shortcode oder einen Block, den Sie in Ihre Seite oder Ihren Beitrag einfügen können, um das Formular anzuzeigen.
  4. Vorschau und Veröffentlichen: Zeigen Sie eine Vorschau an und veröffentlichen Sie die Seite oder den Beitrag.

Vorteile:

  • Einfache Bedienung durch Shortcodes oder Blöcke.
  • Erweiterte Anpassungsoptionen und Design-Integration.
  • Möglichkeit, Daten direkt in WordPress zu verarbeiten.
  • Bessere Responsivität.

Nachteile:

  • Ein zusätzliches Plugin ist erforderlich.
  • Einige Plugins können kostenpflichtig sein, um alle Funktionen nutzen zu können.

Methode 3: Direkter Link zum Google Formular

Obwohl keine direkte Einbettung, können Sie auch einfach einen Link zu Ihrem Google Formular auf Ihrer Website einfügen. Dies ist eine einfache Option, wenn Sie keine vollständige Einbettung benötigen.

  1. Google Formular erstellen: Erstellen Sie Ihr Formular in Google Forms.
  2. Link abrufen: Klicken Sie auf “Senden” und wählen Sie den Link-Button. Kopieren Sie den generierten Link.
  3. WordPress Beitrag/Seite bearbeiten: Öffnen Sie den WordPress-Editor.
  4. Link einfügen: Fügen Sie den Link an der gewünschten Stelle ein und fügen Sie eine beschreibende Text hinzu, z.B. “Füllen Sie unser Formular aus”.
  5. Vorschau und Veröffentlichen: Zeigen Sie eine Vorschau an und veröffentlichen Sie die Seite oder den Beitrag.

Vorteile:

  • Sehr einfach und schnell.
  • Keine Plugins oder iFrames erforderlich.

Nachteile:

  • Benutzer werden auf eine separate Google Forms Seite weitergeleitet.
  • Weniger nahtlose Integration in das Website-Design.

Tipps zur Optimierung eingebetteter Google Forms

Unabhängig von der Methode, die Sie zum Einbetten Ihrer Google Forms verwenden, gibt es einige Tipps, die Ihnen helfen, die Benutzererfahrung zu optimieren:

  • Responsives Design: Stellen Sie sicher, dass Ihr Formular responsiv ist und auf allen Geräten (Desktop, Tablet, Smartphone) korrekt angezeigt wird. Überprüfen Sie dies insbesondere bei Verwendung des iFrame-Codes.
  • Formular-Design anpassen: Passen Sie das Design Ihres Google-Formulars an das Design Ihrer WordPress-Website an, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu gewährleisten. Verwenden Sie Farben, Schriftarten und Logos, die zu Ihrer Marke passen.
  • Klare Anweisungen: Geben Sie klare und präzise Anweisungen für das Ausfüllen des Formulars. Erklären Sie den Zweck des Formulars und was die Benutzer nach dem Absenden erwarten können.
  • Formular testen: Testen Sie Ihr Formular gründlich, bevor Sie es veröffentlichen, um sicherzustellen, dass alle Felder korrekt funktionieren und die Daten korrekt erfasst werden.
  • Spam-Schutz: Implementieren Sie Maßnahmen zum Schutz vor Spam, z. B. CAPTCHAs oder Honeypot-Felder.
  • Dankesseite anpassen: Richten Sie eine benutzerdefinierte Dankesseite ein, die den Benutzern nach dem Absenden des Formulars angezeigt wird. Bedanken Sie sich für ihre Teilnahme und geben Sie ihnen gegebenenfalls weitere Informationen.
  • Datenschutz beachten: Stellen Sie sicher, dass Sie die Datenschutzbestimmungen einhalten und Ihre Benutzer darüber informieren, wie ihre Daten verwendet werden.

Fazit

Das Einbetten von Google Forms in Ihre WordPress-Website ist eine effektive Möglichkeit, Daten zu sammeln und mit Ihrem Publikum in Kontakt zu treten. Wählen Sie die Methode, die am besten zu Ihren Bedürfnissen und technischen Fähigkeiten passt, und befolgen Sie die oben genannten Tipps, um ein optimales Benutzererlebnis zu gewährleisten. Mit der richtigen Integration können Sie Google Forms nutzen, um wertvolle Informationen zu sammeln und das Engagement Ihrer Website-Besucher zu steigern.